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Der AZ-Buchtipp des Monats

Von Akinyi Prinzessin von K’Orinda-Yimbo

Khira und ihre Träume

Eine junge Kenianerin zwischen Tradition und Moderne „Afrikaromane“ liegen nicht erst seit Stefanie Zweigs Schilderung vom Leben in Afrika voll im Trend. Dies gilt auch für „Khiras Traum“, dem Erstlingsroman von Akinyi Prinzessin von K’Orinda-Yimbo. In ihrem Roman schildert sie das Konfliktfeld zwischen Tradition und moderner Gesellschaft. Erzählt wird die Geschichte der junge Kenianerin Khira, die sich gegen die Tradition ihres Volkes stellt und versucht, den Traum von einem modernen Leben zu realisieren. Das Mädchen wird von seiner Familie sehr traditionell erzogen – so wird sie bereits im Alter von nur fünf Monaten dem Nachbarssohn Barry versprochen. Ihr Leben wandelt sich völlig, als sie auf ein britisches Internat geschickt wird. Sie ist von der europäischen Erziehung ihrer Mitschülerinnen sehr eingenommen und würde gern die selben Freiheiten genießen wie diese. Ihr Onkel zahlt ihr Schulgeld, doch als der stirbt, muss sie die Schule verlassen. Nicht nur das, sie ist schließlich auch gezwungen, Barry zu heiraten – so wie ihre Eltern schon kurz nach ihrer Geburt bestimmt hatten. Unerwarteter weise erhält Khira Hilfe, denn ihre Schuldirektorin setzt sich für sie ein und verschafft ihr einen Job als Stenotypistin in Nairobi. Das Schicksal meint es gut mit ihr, denn schon bald findet Khira eine Stellung in einer schwedischen Firma, in der sie Erik kennen lernt. Der Industrielle verliebt sich in die junge Frau. Es beginnt eine leidenschaftliche Beziehung. Khira scheint alle Fesseln, die die Tradition ihr angelegt hat, sprengen zu können. Erik und sie heiraten und Khira wird schließlich sogar Vizedirektorin der Firma. Ihre Träume scheinen Wirklichkeit zu werden, nicht nur, weil sie in der wirtschaftlichen Welt Kenias nun über viel Einfluss verfügt. Doch was Khira selbst nicht für möglich gehalten hätte, tritt ein: Sie beginnt, sich immer mehr auf ihre Traditionen zu besinnen und stellt damit ihre Ehe und ihr ganzes Leben erneut auf eine Probe...

Das Erstlingswerk der Autorin Akinyi Prinzessin von K’Orinda-Yimbo trägt durchaus autobiografische Züge. Sie stammt aus dem kenianischen Volk der Luo, das nach den Kikuyus die zweitgrößte Volksgruppe des Landes ist. Ihre Eltern sind Oberhäupter der Königshäuser von Jo-K’Orinda und Jo-Yimbo. An der Universität von London School of Journalism studierte sie Journalismus. Im Alter von 17 Jahren ging sie nach Europa, um dort ihr Studium fortzusetzen und der königlichen Familie von K’Orinda und Jo-Yimbo wegen ihrer freien Ansichten nicht ständig ein „Dorn im Auge“ zu sein. Sie studierte Ökonomie and der Universität London School of Economics, dann Betriebswirtschaft in Deutschland und ist heute Geschäftsführerin eines eigenen Unternehmens „PAKY Investments Holdings“ Als freie Trainer/Coach trainiert sie die Gestaltung und Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen im Hinblick auf die zunehmende Globalisierung und eine multikulturelle Gesellschaft.

Presseveröffentlichungen

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Artikel aus dem Magazin "NewAfrican" (October 2008 archived edition - Coverstory - Black History Month - Africans became Christians long before Europeans):





 

 

 

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